Tribüneneindrücke: Von wundgeklatschten Händen auf der Suche nach dem Stein im Brett

Der Tabellenführer Eintracht Duisburg hatte sich angekündigt und unter den Zuschauern wusste man nicht so recht, was überwiegen sollte – der Respekt vor den bisher souverän auftretenden Duisburgerinnen oder die Gewissheit, dass die HSG-Mädels immer dann am stärksten sind, wenn man nicht unbedingt mit ihnen rechnet 😉

Letzteres bestätigte sich auch gestern wieder – die Damen brachten den Primus an den Rand einer Niederlage und zeigten eindrücklich, dass die Tabellensituation keineswegs das Leistunsvermögen widerspiegelt.

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit ging man mit einem knappen Rückstand in die Kabine (14:16), den die Gäste zunächst ausbauten (14:18/33. Min.). Mit riesigem Kämpferherz, viel Aufwand in der Abwehr- und Angriffsarbeit und einer starken Vaanilaa im Rücken erspielten sich die Mädels den Ausgleich beim 23:23 (49. Min.), und die gestern erfolgreichsten Torschützinnen Inga und Sarah erhöhten sogar auf 25:23 (51. Min.). Woran es gelegen hat, dass sie diese Führung in den Schlussminuten nicht halten konnten und stattdessen in den folgenden sieben Minuten mit 25:27 (58. Min.) in Rückstand gerieten, darüber lässt sich vermutlich streiten. Fakt ist jedenfalls, dass sich die Gäste ihren Erfolg in den letzten zwei Minuten nicht mehr nehmen liessen (27:30) und die HSG-Damen weiter auf den Lohn ihrer Mühen warten müssen. Vielleicht – nein, ganz bestimmt – klappt das im Pokalspiel am kommenden Samstag, 24.11.2018 um 18.30 Uhr in Alpen gegen den Ligarivalen aus Borken, dem die Mädels im September auch nur denkbar knapp unterlagen…ULTRAS, seid bereit 🙂

Gestern durften sich über eine wiederum tolle Leistung und das Lob des Gästetrainers freuen:

Vaanilaa Ketheeswaranathan, Cora Landwehrs, Ida Conrad, Inga Neinhuis (11/4), Sarah Pude (8), Karina Scholz (4), Ann-Christin Hackstein (3), Larissa Manca (1), Marina Manca (mit ganz viel Pech beim Abschluss), Marie van Meegern, Lisanne Gerritzen, Larissa Ohde sowie Sebastian Elbers, Andreas Kugler, Julia Hochstrate und Julia Sallach

@ 2015 Günter Baudewig

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