Tribüneneindrücke: Klassespiel mit unglücklichem Ausgang

Mit einem mulmigen Gefühl werden die HSG-Damen in die gestrige Partie gegen den TV Anrath gegangen sein. Denn gegen den unbequemen Tabellendritten musste wiederum alles zusammenpassen, um die überdeutliche Hinspielniederlage vergessen zu machen.

Von Beginn an zeigten die Mädels, dass sie sich von der robusten Gangart der Gegnerinnen nicht beeindrucken lassen wollten. Durch ihr überzeugendes Tempospiel ließen sie die Anrather Abwehr schlecht aussehen und gingen beim 5:4 (8. Min.) zum ersten Mal in Führung. In der ausgeglichenen Begegnung wechselte die Führung zunächst, ehe sich die HSG-Mädels mit zwei Toren absetzen konnten (10:8/20. Min.). Bis zum 15:15 (28. Min.) konnte sich keine der beiden Mannschaften einen Vorteil erspielen. Dann aber ergatterten die Anratherinnen nach einigen technischen Fehlern auf HSG-Seite eine 3-Tore-Führung zur Halbzeit.

Diesem Rückstand liefen die HSG-Damen bis zum 20:25 (44. Min.) hinterher, kämpften aber bis zum Umfallen und waren beim 25:25 (50. Min.) wieder dran. Zwar gelang es den Gästen, gleich wieder mit 25:28 (52. Min.) in Front zu gehen, doch auch in dieser Phase ließen die HSGlerinnen nicht nach, legten sogar noch eine Schippe drauf und fanden sich beim 29:30 einige Sekunden vor dem Schlusspfiff nach einer Zeitspielentscheidung gegen Anrath in aussichtsreicher Position, den hochverdienten Ausgleich zu erzielen…wenn nicht die Anrather Spielerinnen die schnelle Ausführung des Freiwurfs verhindert hätten…oder wenn dies den Regeln entsprechend geahndet worden wäre…

So gab es zwar keine Punkte, aber wieder einmal die Erkenntnis, dass es die Mannschaft auch mit den an der Spitze liegenden Teams aufnehmen kann…zur Freude der zahlreichen Fans, die ihre Mannschaft nach Kräften unterstützten und dies ganz sicher auch in den anstehenden Spielen gegen die Tabellennachbarn tun werden. #missionklassenerhalt #hsgfamilie #fairgehtvor

#einteameinziel: Cora Landwehrs, Vaanilaa Ketheeswaranathan, Inga Neinhuis (10/7), Sarah Pude (9), Karina Scholz (5), Larissa Manca (2), Marie Zeegers (1), Larissa Ohde (1), Lisanne Gerritzen (1), Marie van Meegern, Frederike Kohs, Marina Manca sowie Julia Hochstrate, Sebastian Elbers, Annika Bäckmann und hoffentlich bald auch wieder Ann-Christin Hackstein 🙂

Die nächste Gelegenheit zum Punktesammeln – und zum Nachvorneklatschen -gibt´s am Sonntag, 24.02.2019 um 16 Uhr in Rheinberg gegen die Damen vom SC Waldniel 🙂

 

 

@ 2015 Günter Baudewig

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