Spiel mit Herzinfarktrisiko

endlich mal ein Spiel mit Herzinfarktrisiko. Manche mögen das gut finden, ich fand das am Sonntag nicht so gut. Eh angeschlagen war ich am Ende ziemlich geschafft. Zum Spiel:
shorty

Glücklich war der Sieg gegen Wesele, aber nicht unverdient. Hatten wir im Hinspiel die Weseler noch aus der Halle geschossen avancierte das Spiel in Wesel zu einem Krimi. Anfangs sah es jedoch noch gar nicht danach aus. Nach 2 Minuten stand es bereits 3:0 für uns, nach 5 Minuten 5:2 – das war es dann aber erstmal. In der Abwehr gingen wir nicht mehr konsequent auf die Angreifer, so dass diese (wieder einmal !!!) ungehindert von 8 Metern zum Wurf kamen. Leichte Ballverluste im Angriff und nach 12 Minuten erzielten die Weseler den Ausgleich zum 8:8. Danach wurde es hektisch, technische Fehler auf
beiden Seiten machten das Spiel unattraktiv,jedoch blieb es spannend. Halbzeitstand 14:13 für uns!

Aus der Kabine zurück, ging das Spiel ähnlich wie in der ersten Halbzeit weiter. Der gut aufgelegte Weseler Keeper machte so einige gute Chancen zunichte, auf der anderen Seite konnten wir uns bei Carsten bedanken, dass wir nicht in Rückstand gerieten. Das Spiel war weiter ausgeglichen, bis zum 16:16 konnte Wesel unsere Führung immer wieder ausgleichen, danach übernahm Wesel die Führungsrolle. Diese konnte wiederum von uns postwendend ausgeglichen werden.
publikum

Ab der 50 Minuten stand unsere Abwehr recht gut. Die wenigen Gegentore waren ok, Hauptübel war das Auslassen bester Tormöglichkeiten – unsere Konterquote war richtig mies (< 50%). 3 Minuten vor Schluss stand es 21:21 und Ballbesitz Wesel. Abwehr und Torwart waren im Bilde, der Ball wurde abgefangen und vorne versenkt – Führung, noch 50 Sekunden. Den Gewaltwurf der wurfstarken Nr. 13 von Wesel konnte Carsten entschärfen und es blieb noch Zeit für einen erfolgreich abgeschlossenen Konter. Endstand 23:21 für uns! Glücklich, aber nicht unverdient!

Tobias Pattberg (5); Jens Gardemann (3); Lars Reinken (3); Leon Tepass (3); Michael Serafim (6); Alex Dillenburg (2); Jan Odenbach (1)

@ 2015 Günter Baudewig

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