Philosophie der deutschen Nationalmannschaft

Quelle: DHB Philosophie der deutschen Nationalmannschaft

 

Basis des Erfolges

  • Ziel einer jeder Spielerin muss es sein, mit Respekt, Vertrauen, Willen und Spaß an die Spitze zu kommen bzw. die Beste zu werden.
  • Die Spielerinnen sollen bewusst und zielorientiert trainieren.
  • Die Trainer verfolgen mit den Spielerinnen einen langfristigen Leistungsaufbau. Schwächen werden gemanagt, Stärken werden zu individuellen „Waffen“ ausgebaut!

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  • Wir agieren als Einheit, bieten aber immer Platz für individuelle Qualitäten!
  • Wir zeigen mentale Stärke und den Willen eine Mannschaft zu sein!

 

Grundprinzip der Abwehr

  • Als Einheit agieren, verschieben und immer Überzahl am Ballort herstellen.
  • Kein Ball heißt keine Torgefahr!!!!b2
  • Kommunikation mit der Torhüterin / Zusammenarbeit Block-Torhüterin
  • Aktiver Block, deutliche Blockstellung gegen Wurfhand, Druck auf Körper
  • Angreiferin im torgefährlichen Raum permanent attackieren und unter Druck
    setzen
  • Aggressives Heraustreten und Attackieren innerhalb 9m (6:0)
  • L-förmige bzw. Dreiecks-Bewegung
    (Heraustreten und diagonal in Ballrichtung zurücksinken)
  • Konsequente Absprache in der Abwehrmitte, KM absichern und heraustreten
  • Übergeben-Übernehmen  (Zonenabwehr)
  • Stellung zur Gegenspielerin
    (Wurfhandseite/Querstellung vs. parallele Stellung)
  • Um die Sperre herum arbeiten, immer vor dem Kreis stehen und
    ständig aktiv sein
  • Offensiv, antizipatives Arbeiten der ballfernen Abwehrspielerinnen
  • Individuelle Abwehrtechniken: Laufwege stören,
    Gegner aus Beinarbeit auch mit Armen bekämpfen, Doppeln, Ballweg stoppen
  • Wir agieren in zwei möglichen Systemen –
    vornehmlich 6:0 sowie 3:2:1 und 5:1

 

Tempospiel

  • Wir schalten zwischen den Spielphasen maximal schnell um!
  • Wir spielen druckvoll, grundsätzlich mit hohem Tempo,
    aber auch mit sinnvollen Tempowechseln!b3
  • Laufen und spielen!
  • Richtige Staffelung in drei Wellen nach entsprechender Einteilung.
  • Wir treffen die richtigen Entscheidungen auch unter Druck und bei
    hohem Tempo die Breite des Spielfeldes nutzen.
  • Weiterführende taktische Laufwege werden entwickelt,
    sobald die Staffelung/Grundordnung automatisiert ist.
  • Wir nutzen den Gegenstoß/Konter in der 1./2. aber auch in der 3. Welle
    gegen eine formierte aber noch nicht organisierte Abwehr
    durch sofortige weitere Konzepte nach Tempowechsel.

 

Grundprinzipien der Schnelle Mitte

  • Die schnelle Mitte wird entsprechend der Spielsituation und dem
    Spielstand in 2 Systemen verfolgt.
  • Ziel dabei ist auch hier die Raumverlagerung
    und/oder Überzahlsituationen zu schaffen.b4
  • Alle Feldspielerinnen sind in Aufgabenverteilung
    und Alternativlösungen einzubauen.
  • Wir nutzen die schnelle Mitte genauso wie beim Konter gegen eine formierte,
    aber noch nicht organisierte Abwehr durch sofortige weitere Konzepte
    nach Tempowechsel.

 

Grundprinzipien Angriff

  • Wir spielen druckvoll, grundsätzlich mit hohem Tempo,
    aber auch mit sinnvollen Tempowechseln!
  • Wir wollen im Angriff immer Überzahl schaffen, indem wir eine zweite
    Gegenspielerin binden. Wir nutzen dafür Täuschungen/Finten und den dritten
    Schritt Richtung Tor!b5
  • Wir treffen die richtigen Entscheidungen auch unter Druck und bei hohem Tempo!
  • Hohes Ball- und Passtempo, Tempowechsel
  • Füreinander arbeiten, so dass jede Spielerin so oft wie möglich ihre Stärken
    (individuelle „Waffen“) konsequent ausspielen kann.
  • Dynamische Spielweise, Räume mit Bewegung und Druckspiel schaffen
    und nutzen.

 

Grundprinzipien Angriff

  • Wir spielen druckvoll, grundsätzlich mit hohem Tempo,
    aber auch mit sinnvollen Tempowechseln!
  • Wir wollen im Angriff immer Überzahl schaffen, indem wir eine zweite
    Gegenspielerin binden. Wir nutzen dafür Täuschungen/Finten und den dritten
    Schritt Richtung Tor!b6
  • Wir treffen die richtigen Entscheidungen auch unter Druck und bei hohem Tempo!
  • Hohes Ball- und Passtempo, Tempowechsel
  • Füreinander arbeiten, so dass jede Spielerin so oft wie möglich ihre Stärken
    (individuelle „Waffen“) konsequent ausspielen kann.
  • Dynamische Spielweise, Räume mit Bewegung und Druckspiel schaffen
    und nutzen.

 

@ 2015 Günter Baudewig