HSG-Damen stehen in Bocholt neben sich

Dass ein Punktgewinn am Samstagabend in Bocholt hätte hart erkämpft werden müssen, war unseren Damen nach den letzten Begegnungen klar…dass sie jedoch durch eine schwache erste Halbzeit nicht wirklich in die Nähe eines Erfolgs kommen sollten, damit hatte wohl niemand gerechnet.

Bis zum 3:3 lief alles nach Plan und auch dass sich die Gastgeberinnen dann mit zwei Toren absetzen konnten, führte noch nicht zu Verunsicherung (6:4). Was nun jedoch folgte, kann sich wohl keiner so recht erklären… Im Angriff lief jedenfalls nichts mehr zusammen und auch in der Abwehr taten sich große Lücken auf. Während die Bocholterinnen aus allen Lagen warfen und trafen, war das gegnerische Tor für die HSG-Mädels wie zugemauert. Innerhalb von wenigen Minuten bauten die Hausherrinnen ihre Führung auf 11:4 und bis zur Halbzeit gar auf 17:8 aus und ließen unsere Mädels mit ratlosen Gesichtern in die Kabine gehen.

Dort legten sie sich aber scheinbar einen neuen Plan zurecht, denn in den ersten Minuten nach der Pause ließen sie ihr eigentliches Können aufblitzen, zeigten, dass sie schnell spielen und toll kämpfen können und hatten beim 17:12 nach sieben Minuten den Rückstand deutlich verringert. Die Bocholterinnen hielten jedoch dagegen und erzielten drei schnelle Treffer zum 20:12. Auch wenn das HSG-Team weiterhin kämpfte, gelang den Gegnerinnen an diesem Tag einfach immer etwas mehr, sodass sie den Abstand hielten und unsere Mädels nicht zu ihrem Spiel finden ließen. Auch dass Sarah gegen Ende noch einmal aufdrehte, führte letztlich nur dazu, dass die Niederlage mit 22:28 noch einigermaßen erträglich ausfiel.

Für die Begegnung am Sonntag um 15 Uhr in Rheinberg gegen den TV Biefang muss gelten: Neues Spiel, neues Glück und volle Kraft voraus 🙂 gerne mit Unterstützung der Fans, denn nach oben (allerdings auch nach unten) ist noch einiges möglich 🙂

Das Team und die Torschützinnen:

Vaanilaa Ketheeswaranathan, Ida Conrad; Sarah Pude (8), Julia Hochstrate (6/4), Annika Bäckmann (2), Inga Neinhuis (2), Lisanne Gerritzen (1), Karina Scholz (1), Larissa Manca (1), Rebecca Elbers, Frederike Kohs, Larissa Ohde.

 

@ 2015 Günter Baudewig

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