HSG-Damen am letzten Spieltag im Wechselbad der Gefühle

Auch im letzten Ligaspiel der Saison 2016/17 ging es für beide Mannschaften um viel – die Hausherrinnen wollten durch einen Punktgewinn Platz vier in der Abschlusstabelle erreichen und sich dadurch die Möglichkeit eines Relegationsspiels zum erweiterten Verbandsligaaufstieg bewahren, während die Gäste aus Bottrop gewinnen mussten, um den Abstieg aus der Landesliga zu vermeiden.

So entwickelte sich gleich ein temporeiches Spiel, in dem sich die HSG-Mädels zunächst mit 5:2 nach 5 Minuten absetzten. Nach einer Viertelstunde hatten sich die Gegnerinnen beim 9:9 aber wieder herangekämpft und bauten innerhalb der nächsten 5 Minuten gar auf 9:12 und bis zur Pause auf 12:16 aus.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit wollte im HSG-Spiel nicht viel gelingen – der Ball fand den Weg ins Bottroper Tor zu selten, während auf der anderen Seite jeder Wurf ein Treffer war. Spätestens beim 17:25 nach elf Minuten schienen Spielerinnen und Fans sich damit abgefunden zu haben, dass an diesem Tag nichts zu holen war. Gut, dass die Mannschaft aber zuletzt im Training einige Male eine Alles-oder-Nichts-Einheit absolviert hatte…in der folgenden Auszeit riefen die Trainer Sebastian und Mike dazu auf und plötzlich lief´s. In der Abwehr wurden mehr Bälle gewonnen und im Angriff durch das höhere Tempo leichte Tore erzielt. Auch die Ultras gaben auf der Tribüne Gas und unterstützen die Aufholjagd. Der Rückstand schmolz, kurz vor Schluss gelang Larissa M. der Treffer zum 28:28 und Sarah war es schließlich vorbehalten, mit ihrem Tor zum 29:28 die Halle beben zu lassen.

Wieder einmal eine unfassbare Energieleistung, mit der die Mädels ihre Teamstärke eindrucksvoll demonstriert haben 🙂 mehr davon gibt´s am 20./21. Mai beim Final Four in Borken 🙂

 

Es spielten, kämpften und trafen: Vaanilaa Ketheeswaranathan, Cora Landwehrs; Sarah Pude (7), Karina Scholz (5), Julia Sallach (5), Inga Neinhuis (5), Lisanne Gerritzen (2), Marie Zeegers (2/2), Larissa Manca (1), Marina Manca (1), Rebecca Elbers (1), Annika Bäckmann, Larissa Ohde, Frederike Kohs.

 

@ 2015 Günter Baudewig

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