Gekämpft und doch verloren

Wie schon in den letzten Begegnungen taten sich unsere Damen auch gestern schwer mit einer Bottroper Mannschaft, die beim Blick auf die Tabelle schlagbar zu sein schien. Bis zum 3:0 nach knapp drei Minuten war die Handball-Welt aus unserer Sicht auch noch in Ordnung, beim 3:2 nach fünf Minuten waren die Hausherrinnen aber wieder dran und glichen in der 9. Spielminute beim 5:5 aus. Schon in dieser frühen Phase sah sich Sarah einer Manndeckung gegenüber, die unser Team wie die kompakte Bottroper Abwehr vor Probleme stellte. Trotz der Herausnahme einer weiteren HSG-Spielerin erarbeiteten sich unsere Damen aber die 14:13-Führung zur Halbzeit.

Danach ging es ähnlich weiter – während die direkte Gegenspielerin von Sarah ihre Aggressivität deutlich erhöhte, sah sich unser Team nach knapp drei Minuten erstmals einer Bottroper Führung gegenüber (15:16). Bis zum 21:21 war das Spiel ausgeglichen, dann allerdings musste unser Team drei Gegentreffer in Folge hinnehmen (21:24). Zwar erkämpften sie sich noch einmal den Ausgleich (25:25 in der 21. Spielminute) und waren auch beim 27:28 noch dran. Zermürbt durch die wachsende Grobheit im Bottroper Spiel, die auch in den zehn Siebenmetern und zwei roten Karten deutlich wird, mussten sie zwei weitere Gegentreffer hinnehmen und verloren trotz großer kämpferischer Leistung mit 27:30.

Trotz dieser Niederlage schließen die HSG-Damen die Hinrunde als Tabellendritte ab. Mal sehen, was die Rückrunde bringt…die ein oder andere Rechnung haben die Mädels noch offen 😉

Am Samstag um 15.15 Uhr sollen beim TuS Lintfort wieder Punkte eingefahren werden – dazu ist jede Unterstützung willkommen 🙂

Es kämpften, trafen und feuerten an:

Cora Landwehrs, Vaanilaa Ketheeswaranathan; Sarah Pude (8), Julia Hochstrate (8/8), Julia Sallach (4), Marie Zeegers (4), Marina Manca (1), Annika Bäckmann (1), Lisanne Gerritzen (1), Rebecca Elbers, Luca Mühlenbeck, Frederike Kohs, Larissa Ohde

 

@ 2015 Günter Baudewig

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