2. Männer warten immer noch auf ein Erfolgserlebnis

Nachdem die ersten beiden Partien der Saison bislang ohne Punktgewinn verliefen kam am heutigen Sonntag-Nachmittag der bis dahin ungeschlagene SV Schermbeck 3 nach Rheinberg um dort vermeintlich zwei weitere lockere Punkte einzufahren.

Die Situation war für die HSG-Herren alles andere als gut. Personell konnte man nicht gerade aus dem Vollen schöpfen und somit hatte Coach Alexander Dillenburg keine Wahl und musste selbst auf die „Platte“. Schermbeck hingegen reiste mit einer vollen Bank an. Die Gäste traten als sehr erfahrene Truppe an und man merkte gleich das hier Spieler zusammen agierten, die schon viele Handballjahre zusammen verbracht haben.

Mit unseren schnellen jungen Spielern hätten wir hier eigentlich gute Chancen auf einen Sieg gehabt. Wäre da nicht die mangelnde Kondition und die dünne Personaldecke….

Das Spiel begann sehr ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Schermbeck lag immer mit ein oder zwei Toren vorne ohne dabei allerdings zu brillieren. So kam es dann das wir gegen Ende der ersten Halbzeit noch einmal aufdrehten und mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeit gehen konnten.

Nach der Pause erarbeiteten wir uns einen 2-Tore-Vorsprung, der auch zunächst gehalten werden konnte. Dann ließen die Kräfte nach und Schermbeck konnte die besser gefüllte Bank nutzen um heran zu kommen. Einige Fehlwürfe aus aussichtsreicher Position auf Seiten der HSG und einige unnötige Ballverluste bescherten Schermbeck zunächst den Ausgleich und dann die Führung. Der Spielstand von einem Tor vor für Schermbeck, 2 Minuten vor Spielende bewegte den Trainer dazu die offene Spielvariante zu wählen und alles auf eine Karte zu setzen. Der verdiente eine Punkt sollte doch zu Hause bleiben. Leider nutzten die Schermbecker die offensive Deckung zur 2-Tore-Führung und somit zum Sieg.

Endstand 26 : 28

Schade. Aber trotzdem gut gekämpft. Wenn alle Mann an Bord sind und ihr Fitnesslevel erreicht haben, sieht es bestimmt sehr viel besser aus.

@ 2015 Günter Baudewig

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