1. Herren: Abwehr top, Angriff flop

1. Herren: Abwehr top, Angriff flop

Am Freitag Abend fand das Spiel gegen den Mitaufsteiger SV Blau Weiß Dingden statt. Die Halle war trotz der späten Zeit gut gefüllt und die HSG Fans machten wieder einmal ordentlich Stimmung.
Die gegnerische Truppe konnte schon in der Kreisliga zeigen, dass sie bereit für die Bezirksliga sind und gingen in beiden Spielen gegen uns als Sieger hervor. Nichtsdestotrotz gingen wir motiviert in das Spiel.

Fast zwei Minuten oder drei Angriffe benötigte es bis durch Christoph Kamps das erste Tor der Partie fiel. Das zweite Tor ließ weitere zwei einhalb Minuten auf sich warten. Diesmal konnten die Dingdener zum Ausgleich verwandeln.
Die Abwehr stand auf beiden Seiten stark. Keine der Mannschaften konnten durch einfaches Spiel an Tore gelangen und so stand es selbst nach zehn Minuten nur 1:3. Nach 26 Minuten 4:10.
Bis hierhin eine sehr starke Abwehrleistung gegen die starke Truppe der Dingdener. Und wäre man mit elf oder zwölf Gegentoren in die Halbzeit gegangen, wäre das ein sehr starkes Ergebnis gewesen.

Als wäre ein Schalter umgelegt worden, war die Abwehr der HSG aber auf einmal überhaupt nicht mehr wie den Rest der Halbzeit. Die Dingdener konnten in diesen letzten vier Minuten fünf einfache Buden schießen. Der Halbzeitstand also 6:15.

Der Start in die zweite Halbzeit gelang dann wieder etwas besser. Zwar schaffte man es nicht den Vorsprung der Dingdener aufzuholen, aber die Abwehr stand wieder gut. Und alles was wir hinten kassierten, wurde vorne wieder reingemacht.
Nach 40 Minuten 10:19. Umstellung der HSG auf zwei Kreisspieler. Die Abwehr hinten weiter solide, vorne im Angriff wieder Ratlosigkeit. Schmidtchen traf in der 42. Minute zum elften Treffer. Der Zwölfte, durch Malte Koppers, ließ jedoch bis zur 53. Minute auf sich warten.

Die Dingdener schafften das, was uns schwer fiel. Nicht ungezwungen den Abschluss zwei Stationen nach der Spieleinleitung suchen. Sondern den Druck auch noch 3,4,5 oder sogar 10 Stationen später aufrecht zu erhalten.

Zum Schlusspfiff stand dann ein 15:26 auf der Anzeigetafel.

15 Tore vorne sind eindeutig zu wenig. Es herrschte zu wenig Kreativität und kaum Tempospiel, gepaart mit schwachen Abschlüssen.
Die Abwehr jedoch bis auf eine kurze Schwächephase sehr stark. Nur elf Treffer der Dingdener in der zweiten Halbzeit, die mit dem Schlusspfiff auf den ersten Platz der Liga vorrücken konnten.

Auf der Platte standen: Fabian Pachta, Nils Buschmann; Christoph Kamps, Daniel Brettschneider (3), Jan Kugler, Caspar Croonenbrock (2), Florian Scheffers, Malte Koppers, Alexander Blokisch, Lukas Schmidt, Fabian Hanisch (1), Sascha Schröder, Jan Leibold, Michael Wardatzki

 

Der Bericht wurde verfasst von Florian Scheffers.

@ 2015 Günter Baudewig

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